Wo ist das Geld nur geblieben, wo, wo, wo?

Mai 14th, 2012

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Herr Frank Liedke aus Sondershausen  wartet auf eine klare Antwort von den Verantwortlichen des Landratsamtes des Kyffhäuserkreis über die Verwendung des Bildungspaket-Geldes für sozial schwache Familien im Kyffhäuserkreis und äußert sich zu einem Beitrag der TA ( „Klassenfahrten für alle möglich“ TA vom 25. April ) wie folgt:

„Mit den Antworten von Frau Bräunicke bin ich absolut nicht zufrieden. Ich hatte klare Aussagen erwartet und nicht solche schwammigen Formulierungen, in die sehr viel herein interpretiert werden kann. Deshalb noch einmal ganz klare Fragen:

 

Ø  Wie viel Geld hat der Kreis zum Stopfen von welchen Löchern verwendet?

Ø  Was wurde konkret mit welchen Mitteln für die bedürftigen Kinder getan?

Ø  Wie viele „ niedrig verdienende Kinder“ wurden wie bedacht?

Ø  Wofür wurde der sicher nicht unerhebliche Rest des Geldes verwendet?

Sollte es Frau Bräunicke  nicht möglich sein, meine Fragen zu beantworten, bitte ich ihren obersten Dienstherrn, den Landrat, um Auskunft.

Es kann nicht sein, das circa 1,4 Millionen Euro so nebenbei mal ausgegeben werden, zumal dieses Geld nirgends eingeplant werden konnte.

Da von allen Hilfebedürftigen verlangt wird, dass sie über jeden Euro, den sie irgendwo einnehmen, Rechenschaft ablegen sollen, erwarte ich auch von der Kreisverwaltung Rechenschaft über den verbleib des Geldes aus dem Bildungspaket.“

Dank an meine Wählerinnen und Wähler

April 26th, 2012

Am 22.04.2012 haben Sie liebe Wählerinnen und Wähler Ihre Wahl getroffen. Sie haben sich für die Kandidaten entschieden, die Ihre Geschicke, in den nächsten 6 Jahren leiten und lenken sollen.

Dem Kandidaten für das Bürgermeisteramt gratuliere ich zu seinem Erfolg !

Möge nun auch alle seine  im Wahlkampf getätigten Versprechen in Erfüllung gehen und man deutliche Fortschritte in der Kommunalpolitik erkennen kann. Jede Gemeinde erhält immer das Oberhaupt, dass sie selbst wählt.

Persönlich bedanke ich mich  bei meinen Wählerinnen und Wählern, die mir ihr Vertrauen geschenkt und ihre Stimme für mich abgegeben haben.

 

Rainer Scheerschmidt

Bürgermeisterkandidat des VIBT für die Stadt Sondershausen

Dank der Landratskandidatin des VIBT

April 26th, 2012

Die Wahl ist vorbei und die Wählerinnen und Wähler haben ihre Entscheidung getroffen. Herzlichen Dank, für das entgegengebrachte Vertrauen…

Ich möchte mich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, die mir am 22.04.2012 mit ihrer Stimme ihr Vertrauen entgegenbrachten.Vielen Dank an den Volksinteressenbund Thüringen, dass sie mir die Landratskandidatur ermöglicht haben.
Es war eine interessante Erfahrung, die ich machen durfte.
Auch wenn ich nicht Landrätin geworden bin, werde ich mich zukünftig weiterhin für das Wohl der Menschen einsetzen.

Den beiden Gewinnern gratuliere ich zum Wahlergebnis und wüsche ihnen persönlich alles Gute.

Monika Landgraf
Vibt Landratskandidatin

Apell des Bürgermeisterkandidaten der Stadt Sondershausen an die Wähler zur Kommunalwahl am 22.04.2012

April 20th, 2012

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Sonntag, den 22.04.2012 haben Sie es in der Hand zu entscheiden, wie sich die Kommunalpolitik im Kyffhäuserkreis, in der Stadt Sondershausen und in ganz Thüringen für die nächsten 6 Jahre entwickeln soll.

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, stimmen Sie für ein weiter so wie bisher, oder entscheiden Sie sich für einen Wandel.

Nur wer wählt, gibt seinen Gedanken Ausdruck, wer nicht wählt unterstützt die etablierten Parteien.

Gehen Sie Wählen und bringen Sie Ihrem Willen zum Ausdruck.

Rainer Scheerschmidt

April 19th, 2012

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Herr Andreas Langethal-Heerlein und sein Verständnis der Kommunalpolitik

April 19th, 2012

„Betroffene Hund bellen“

Ich verstehe nicht, was die SPD für ein Problem mit meiner Kandidatur hat?
Offensichtlich ist es das „Markenzeichen“ dieser Partei, Menschen aus den Weg zu räumen, die nicht erwünscht sind. Da sind sie sich in den eigenen Reihen schon lange einig.

Dieses Verhalten ist mir auch während meiner 22-jährigen Tätigkeit immer wieder begegnet.
Es ist mir also nicht fremd und ich habe gelernt, damit umzugehen.

Es ist jedem wahlberechtigen Bürger möglich, sich für die Landratskandidatur zur Verfügung zu stellen.

Meine Beweggründe  für dieses Amt zu kandidieren, sind die Sorgen und Nöte der Menschen, die ich in meiner 22-jährigen Tätigkeit am Menschen kennen gelernt habe. Außerdem haben genau diese Menschen, mich immer wieder motiviert und ermutigt zu kandidieren.

Deshalb muß ich mich nicht auf das „Showgeschäft  Politik“herablassen, um in der Zeit des Wahlkamnpfes, gut bei den Bürgern rüber zu kommen. Ich leiste jeden Tag, meinen Beitrag für  die Menschen, nicht nur im Wahlkampf.

Auch brauche ich kein Wahlkampfteam, was herausarbeitet, wie ich am besten bei den Bürgern rüber komme. Wenn es den Parteien wirklich wichtig ist, etwas für die Menschen zu tun, dann sollten sie ihre Arbeit machen, wie jeder andere auch.

In Glanzbildern sollten sie während der sechsjährigen Amtszeit immer wieder auftreten, dass würde den Bürger wirklich erfreuen.

Im Wahlkampf  auf Stimmenfang nur mit Schönrederei in Heimen und anderen Einrichtungen sich zu präsendieren, ist doch einfallslos.

Ich wünsche mir  für den Wahlsonntag, dass die Menschen Show und Wirklichkeit zu unterscheiden wissen.

Monika Landgraf
Landratskandidatin
Kyffhäuserkreis

Schweinemastanlagen im Kyffhäuserkreis - nein danke

April 19th, 2012

Die Bürgerinitiative „Diamantene Aue“in Oldisleben trifft sich regelmäßig alle acht Wochen.
Eines dieser Treffen, habe ich als Landratskandidatin am Montag den 16.04.2012 besucht.
Ich war sehr bewegt, wie engagiert die Probleme am Ort, in der Umgebung und die des Landkreises angesprochen wurden. Zielgerichtet wurden die Fragen an die anwesenden Landratskandidaten gerichtet.

Das Thema „Bau der Schweinemast“ nicht nur in Oldisleben,sondern überall im Kyffhäuserkreis stellt derzeit das größte Problem dar.
Der Einsatz und das Engagemen um diesen Bau zu verhindern, ist bewundernswert. Die Bürgerinitiative hat in ihrem Kampf gegen den Bau der Schweinemastanlage sogar einen Rechtsanwalt beauftraget, in der Hoffnung zu ihrem Recht zu kommen.

Die Kosten für den Rechtsanwalt zahlt die Bürgerinitiative und die Einwender (Bürger, die sich gegen den geplanten Ausbau wehren )aus der eigenen Tasche. Hier fließen keine Staatsgelder!

Auch bin ich der Einladung der Bürgerinitiative nach Trebra gefolgt. Hier ist ebenfalls das Thema „Bau der Schweinemastanlage“, für 2200  Schweine  in Holzengel, regelmäßig auf der Tagesordnung. Eine Anlage mit 1600 Schweinen gibt es bereits.

Hier möchte ich auf ein paar zusammenfassende positive und  negative Fakten verweisen, die so eine Anlage mit sich bringt.

Positiv zu sehen ist, dass 1 ½ Arbeitsplätze geschaffen werden.

Negativ zu sehen ist, es werden Massen an Fleisch produziert, was nicht nur europaweit sondern   auch ins Ausland geliefert wird. Man zerstört z.B. in China dem Kleinbauern seine Existenz, um dann wieder Fördergelder zu investieren.

Auch die Landwirtschaftsbetriebe in der Region werden zerstört und Arbeitsplätze gehen dadurch verloren.

Der Grund und Boden wird durch die Güllebelastung systematisch zerstört, was auch Folgen für die  Grundwasserversorgung nach sich ziehen könnte.

Die Straßen werden durch den Abtransport der Gülle zerstört und auf den belasteten Böden wächst nichts „Grünes“ mehr. Der Wertverlust der Ländereien wird für jeden sichtbar sein.

Der Erholungwert und die Lebensqualität jedes einzelnen Menschen geht verloren.

Die Betreiber erhalten für den Bau solcher Anlagen mehrere Millionen Fördergelder , wo der kleine Mann nichts davon hat. Wenn aber die Felder in 10 bis 15 Jahren herabgewirtschaftet und die Betreiber verschwunden sind, muß der kleine Mann wieder in die Tasche greifen und die Renaturierung bezahlen.

Aus diesem Grund dürfen z.B. in Holland diese Anlagen nicht mehr gebaut werden!

Die Aufgaben eines Landrates

Den Landkreis nach aussen zu repräsendieren und für das Gemeinwohl der Bürger in seinem zuständigen Landkreis zu sorgen.

Ganz offensichtlich dient die Genehmigung solcher Mastanlagen nicht dem Wohl der Gemeinschaft.
Auch bin ich überrascht darüber, wie schnell so ein Antrags-und Raumordnungsverfahren über die Bühne gehen kann. In Holzengel hat dies nicht mal 4 Monate gedauert.

Eine Entscheidung des Landrates, die so massiv und negativ in die Lebensqualität der Gemeinschaft eingreift ,sollte meiner Meinung nach nicht so oberflächlich, sondern intensiver mit den zuständigen Fachämtern und den Menschen, die davon betroffen sind, besprochen werden. Schließlich haben die Menschen hart dafür arbeiten müssen.

Solche Politik die am Gemeinwohl der Menschen vorbei geht, wird seit 22 Jahren von CDU und SPD gemacht.

Monika Landgraf
Landratskandidatin des VIBT
für den Kyffhäuserkreis

Der besondere Wahlkampf eines Mitgliedes des Wahlkampfteam Hochwind der SPD

April 19th, 2012

Einige Gedanken zum Beitrag von Herrn Andres Langethal-Heerlein vom Wahlkampfteam Hochwind.

Eine Meisterleistung des verwirrenden und niveaulosen Wahlkampf hat Herr Langethal-Heerlein in seinen Beitrag in den Kyffhäusernachrichten bewiesen. Nun, man muss es ja auch nicht so genau nehmen mit seinen Aussagen,Hauptsache man hat es laut genug in die Gegend posaunt. Diese Spielvariante wird, wie es aussieht, gerne benutzt.

Es stimmt, Frau Landgraf hat sich in den letzten Wochen nicht mit Rum ( Alkohol) bekleckert.

Als Mitglied des Wahlkampfteams Hochwind sollte Herr Langethal-Heerlein wissen, dass die Aussage, Frau Landgraf sei bei keiner Veranstaltung der Landratskandidaten anwesend gewesen, falsch ist. Fragen Sie Frau Hochwind, sie müsste Frau Landgraf eigentlich zu den Diskussionen zur Erweiterung der Schweinemastanlagen gesehen haben. Die Presse berichtete ebenfalls darüber. Ist dieses Ihrem Interesse entgangen?

Herrn Mehle hat Niemand seine Fähigkeiten abgesprochen, sondern es gab nur Stellungnahmen  zu seiner Äußerung.

Auch für den VIBT gibt es die aktuellen Probleme. Sie werden aber nicht kleiner, wenn man sie immer und immer wieder wiederholt, sondern wichtig ist das wie der Beseitigung.

Dieses können Sie, lieber Herr Langethal-Heerlein im Programm des VIBT, im Wahlprogramm und im Flyer der Landratskandidatin nachlesen.

Zu Ihrem Zitat über die Hunde…..  nehmen Sie es sich persönlich zu Herzen.

Ihre Feststellungen zur Basisdemokratie sind theoretisch und prinzipiell richtig. Aber kennen Sie als Mitglied des Wahlteams der SPD Kandidatin die Koalitionsvereinbarung zwischen der CDU und SPD des Kyffhäuserkreises nicht? Sie sollten sich dort über die Besetzung Landrat und 1. Beigeordneter informieren.

Ihre Ausführungen über Neid sind hervorragend. Ist es nicht der Neid über die Kandidatur einer Kandidatin des VIBT? Bangen Sie um einen Stimmenverlust für Ihre Kandidatin?

Es ist auch hier nicht der Platz konkret über die Versäumnisse des Landrates und der CDU in den letzten 22 Jahren zu  philosophieren.

Nur soviel, gab es nicht zu allen Zeiten die große Koalition, hat also die SPD nicht immer die Beschlüsse des Kreistages und die Politik des Landrat  mit getragen?

Sei es wie es sei, sich auf eine Partei einzuschießen, Halbwahrheiten über sie zu verbreiten, sie zu verunglimpfen und sich dann über eine Richtigstellung des Betroffenen aufregen sind nicht die feinsten, aber ein wirksames  Mittel im Wahlkampf.

Nicht der VIBT hat die Debatte begonnen sondern ein Mitglied der SPD.

Beruhigend ist, dass der Wähler nicht mehr alles glaubt, sondern sich sein eigenes Urteil bildet.

 

 

Rainer Scheerschmidt

Landesvorsitzender des

Volksinteressenbund Thüringen

                (VIBT)

Der Bürgermeisterkandidat des VIBT für die Stadt Sondershausen

April 18th, 2012

Zur Kommunalwahl am 22. April hat MDR.DE Kandidatinnen und Kandidaten für die Landratswahlen und Oberbürgermeister-Wahlen in den kreisfreien Städten sowie für die Bürgermeister-Wahlen in Kreisstädten zu ihren Positionen und Zielen befragt. Was Rainer Scheerschmidt antwortete, lesen Sie hier.

 

Zur Person:

 

 

Rainer Scheerschmidt

 

  • nach Beendigung der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule Beginn der Lehre als Postbetriebsfacharbeiter
  • von 1970 bis 1973 Studium an der Ingenieurschule der Deutsche
  • am 01.07.1950 in Oberschönau (Thüringer Wald) geboren
  • n Post “Rosa Luxemburg” in Leipzig, Abschluss als Ingenieur für Post- und Fernmeldewesen
  • 1990 Zuerkennung der Berufsbezeichnung Diplom-Ingenieur (FH)
  • seit 1990 selbstständiger Versicherungsvertreter
  • seit 2009 Inhaber eines Büro- und Schreibservice in Sondershausen
  • von 2006 bis 2008 Mitglied des Stadtrates der Stadt Sondershausen für die Fraktion der NUBI und deren Fraktionsvorsitzender
  • seit 2008 Mitglied des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)
  • seit 2008 Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)
  • seit 2009 Mitglied des Kreistages des Kyffhäuserkreis
  • verheiratet, ein erwachsener Sohn

Welches sind die wichtigsten Probleme und Herausforderungen in Ihrer Stadt und wie wollen Sie diese lösen bzw. bewältigen?

Das Wichtigste, dem sich alles unterzuordnen hat, ist die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Stadt Sondershausen, durch eine konsequente Vermarktung der vorhandenen Gewerbegebiete und eine intensive Unterstützung potenzieller Investoren.

Dem demografischen Wandel muss mit allen Mitteln und Möglichkeiten der Politik entgegengewirkt werden.

Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt muss auf den Prüfstand, mit dem Ziel, die bisher angehäuften Schulden konsequent und für die Bürger spürbar abzubauen. Nur eine Kommune ohne Schulden kann sich erfolgreich entwickeln!

Die Stadtverwaltung muss bürgernah gestaltet werden. Die Meinung der Bürger muss ohne Wenn und Aber unbedingt in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erhaltung und Erweiterung von Maßnahmen zur Kinderbetreuung zu erschwinglichen Preisen. Das Wunschdenken in manchen Bereichen muss abgeschafft werden.

Wie möchte ich die Probleme bewältigen? Um Sondershausen weiterzuentwickeln, ist die konsequente Schaffung von Arbeitsplätzen notwendig. Dazu sind alle Möglichkeiten zu nutzen, in dem vorhandenen Gewerbegebiet Investoren langfristig anzusiedeln.

Für die noch hier verbliebenen Jugendlichen müssen ansprechende Freizeitangebote geschaffen werden. Es müssen Mittel und Wege gefunden werden, die vorhandenen finanziellen Mittel so nutzbringend als irgend möglich einzusetzen. Das Motto der gesamten Arbeit wird sein: “Die Verwaltung ist für die Bürger da und nicht umgekehrt.”

Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

In der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Sondershausen ist seit langer Zeit ein Stillstand eingetreten. Die Meinung oder Forderungen der Bürger interessieren nur noch am Rande. Es ist dringend an der Zeit, in der Stadtverwaltung alte, ausgefahrene Gleise der Kommunalpolitik zu verlassen.

Um dieses zu ändern, kandidiere ich als Bürgermeister der Stadt Sondershausen. In der täglichen Arbeit müssen die Probleme, Wünsche und Hoffnungen der Bürger mehr berücksichtigt werden. Die Transparenz in der Kommunalpolitik muss erhöht werden. Der Einsatz der finanziellen Mittel muss effektiv und nicht nach dem Gießkannenprinzip oder nach Gutdünken erfolgen. Erst wenn Geld im Überfluss vorhanden ist, kann man sich um Prestigeobjekte kümmern. Ziel ist es, die Schulden der Stadt spürbar und real zu senken und nicht nur rechnerisch zu jonglieren.

Es muss eine Kommunalpolitik in allen Bereichen, wie Kinder- und Jugendpolitik, Kultur und Sport, Freizeitgestaltung, Umfeldgestaltung, auch für ältere Bürger gemacht werden, die sich gegenüber der Gegenwart spürbar bessern muss. Dafür stehe ich ein.

Wort und Tat stimmen nicht überein

April 16th, 2012

In der Presse der letzten Tage wurde über eine Kreisgebietsreform informiert.  Nachdem die Wogen der Empörung sehr hoch schlugen, pfiff man diese Meldung zurück. Es sollte keine eigene Meinung mehr sein? Was war es dann? Ein Versuchsballon um zu prüfen, was man der Bevölkerung  zutrauen kann?

Ich selbst fahre seit 22 Jahren von Trebra nach Sondershausen zur Arbeit. Ich bin nicht verbeamtet und habe auch kein Dienstfahrzeug. Die Spritpreise sind mir sehr gut bekannt. Kommt es zu einer Kreisgebietsreform, bleibt jedem Berufstätigen, trotz erhöhter Pendlerpauschale, weniger Geld zur Verfügung. Ausserdem mindert die Zeit, die man auf der Straße liegt, die Lebensqualität jedes Einzelnen und der Verschleiß des Fahrzeuges schreitet ebenfalls schneller voran. Möglicherweise glaubt man auf diesem Weg, die Wirtschaft ankurbeln zu können.

Abgesehen davon, muss der Bürger eine Tagesreise unternehmen, wenn er seine Behördenwege erledigen will. Ältere und behinderte Menschen sehe ich hier völlig im Nachteil. Mit den geplanten mehreren Millionen Euro für den Bau eines Geoliftes ( die Vision des Landrates) am Kyffhäuser, hätte man für ältere und behinderte Menschen wesentlich mehr tun können. Aber die Menschen werden ja nicht gefragt, was sie wollen. Politik wird an den Menschen vorbei entschieden.

Die Erarbeitung einer notwendigen Verwaltungsreform erübrigt sich dann aus gesundheitlichen, finanziellen und zeitlichen Gründen für diese Bürgerinnen und Bürger.

Auch sollte man sich über die Reduzierung der Selbstverwaltung der Verwaltung (Verwaltung der Angestellten) Gedanken machen, um einzusparen.

Monika Landgraf

Landratskandidatin des VIBT